Wenn es eins gibt, das noch unterhaltsamer ist, als einfach mit dem Quad unterwegs zu sein, dann ist es diese Fahrten für immer festzuhalten und mit Familie und Freunden teilen zu können. Welche Lösungen es dafür gibt und welche aus meiner Erfahrung die beste Option darstellen, habe ich hier einmal für euch festgehalten.

Kameras

Das Herzstück eures Setups stellt die Kamera dar. Bei der Auswahl solltet ihr auf einige Eigenschaften Wert legen, um nicht zweimal kaufen zu müssen. Aufgrund der starken Bewegungen im Gelände, solltet ihr eine Kamera mit möglichst guter Bildstabilisierung wählen. Dies kann entweder direkt durch die Kamera bzw. das Objektiv gelöst werden oder aber durch einen sogenannten “Gimbal”. Dieser gleicht die Bewegungen aus und sorgt so dafür, dass eure Aufnahmen nicht verwackeln. Nicht zu vernachlässigen ist auch die Akkulaufzeit. Aktuelle Kamera bieten bereits die Möglichkeit, in 4K aufzunehmen, was sich allerdings auch negativ auf die Akkulaufzeit auswirkt.

Actioncam

Die besten Ergebnisse erzielt ihr mit der Verwendung einer Actioncam. Aufgrund der geringen Größe und überdurchschnittlich guten Bildstabilisierung ist es gleichzeitig die populärste Variante für Motorrad, Quad und ATV. Hersteller gibt es wie Sand am Meer. Zu den bekanntesten und renommiertesten zählen Sony und GoPro. Meine absolut besten Erfahrungen habe ich mit der Sony FDR-X3000* gemacht. Die absolut brillante Bildstabilisierung “Balanced Optical SteadyShot” (kurz: B.O.SS) sorgt für butterweiche Aufnahmen und bei HD-Aufnahmen sind sogar 120 Bilder pro Sekunde möglich für schöne Zeitlupenaufnahmen.

Smartphone

Viele vergessen, dass man nicht unbedingt eine Actioncam benötigt, um hochqualitative Videos aufzunehmen. Wer bereits ein Smartphone besitzt, kann mit einer passenden Outdoor-Hülle und einer Halterung die Anschaffung einer neuen Kamera umgehen. Einziger Nachteil bei zu wilden Fahrten: Die meisten Smartphones verfügen wenn überhaupt nur über sehr rudimentäre Bildstabilisierung. SP-Connect stellt für viele aktuelle Smartphones solche Hüllen her. Persönlich testen konnte ich diese allerdings noch nicht, da ich selbst eine Actioncam verwende.

Befestigung

Einer der wichtigsten Punkte ist die Befestigung. Einerseits um das teure Equipment zu sichern und andererseits um andere Teilnehmer im Straßenverkehr nicht zu gefährden, wenn etwas abfällt. Im Folgenden stelle ich euch gängige Lösungen und meine Erfahrungen mit ihnen vor.

Helmkamera

Eine der beliebtesten Lösungen ist die Helmkamera. Der große Vorteil besteht darin, dass man jede Kopfbewegung mitbekommt und sieht, in welche Richtung ihr schaut. Das kann die Aufnahme interessanter machen, als wenn die Kamera immer gleich ausgerichtet ist. Ihr solltet darauf achten, dass ihr keine “Billiglösung” verwendet, da ich schon häufiger Zeuge wurde, wie sich Befestigungen am Helm gelöst haben. Um euch und eure Mitmenschen nicht zu gefährden, sollte man hier nicht am falschen Ende sparen. Die Helmhalterung* von Micros2u verwendet hochwertige 3M VHB Klebepads, um eine sichere Befestigung zu gewährleisten.

Lenkerhalterung

Bei einer Lenkerhalterung wird mit einer Schraube eine Klemmhalterung am Lenker angebracht. Diese können auch an Fahrrädern genutzt werden und bieten sicheren Halt. Eine günstige Lösung bietet kwmobile*, die einen 360° Kugelkopf enthält und so eine flexible Anpassung des Kamerawinkels ermöglicht. Ihr solltet allerdings im Vorfeld prüfen, wie gut euer Lenker für die Befestigung geeignet ist und ob bei Lenkbewegungen möglicherweise Probleme auftreten können. Um euch bei der Steuerung eures Gefährts nicht zu behindern, sollte die Lenkung nicht von der Halterung eingeschränkt werden und auch keine Reibung entstehen, die das Equipment beschädigen könnte.

Schultergurt

Ihr wollt euch beim Fahren über die Schulter gucken lassen? Ein Schultergurt bietet eine interessante Perspektive und aufgrund der Befestigung am Körper, bekommt die Kamera eure Bewegungen mit. Dadurch wird die Action spürbarer für den Zuschauer. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Kamera auch beim Absteigen weiter an euch befestigt ist und im Gegensatz zur Helmkamera auch beim Absetzen des Helms weiterhin aufnehmen kann, wenn ihr euch von eurem Fahrzeug entfernt.


Lasst mich gern in den Kommentaren wissen, welche Lösung ihr verwendet und fragt gern, wenn ihr noch weitere Infos benötigt. Viel Spaß beim Fahren und Filmen!

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